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LAND DER GASLEITUNGS-ÄCKER

Posted by Gerhard Margreiter (gerhard) on Feb 12 2010
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Auszug aus dem Artikel in der Sonnenzeitung 3/09 von Klaus Faißner:

Sie können den gesamten Artikel in der "Sonnenenzeitung 3/09" (Gratisexemplar bestellen) nachlesen unter http://www.sonnenzeitung.at/content/default.asp 

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Last changed: Feb 13 2010 at 2:37 PM

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Comments

Thema Landwirtschaftskammer By Gerhard Margreiter on Feb 13 2010 at 9:34 AM
Im Artikel heißt es:
"Die bäuerliche Interessensvertretung ist total überfordert".

Andererseits:
Die bäuerliche Interessensvertretung (LWK Salzburg):
> handelte mit der TGL Verträge aus, die der Nötigung der Bauern durch Optionsverträge Tür und Tor geöffnet hat
> und für die Enteignung der Bauern die rechtliche Grundlage bieten.

Was steht für die LWK im Vordergrund?
> Arbeitsplätze und Einkommen der Bauern von Salzburg bis Kärnten für nachhaltige Alternativenergie?
> oder lächerliche 150 Arbeitsplätze für Gazprom & Co zu Lasten österreichischer Energieautarkie?

Wessen Interessen vertritt die LWK nun wirklich?

Gerhard
By Unbekannt on Feb 13 2010 at 3:09 PM
Der geplante Bau von Nabucco und der Tauerngasleitung sind Paradebeispiele für die Widersprüchlichkeit der europäischen Energie und Klimapolitik!

Beide Leitungen werden nur gebaut, wenn sie genügend Profit machen. Dafür
muss sichergestellt werden, dass es genügend Lieferanten, so wie auch
langfristige Groß-Abnehmer gibt und neue Gaskraftwerke in Europa gebaut werden. In all diese Strukturen mit sicherem Ablaufdatum, die den Klimawandel erwiesenermaßen beschleunigen, werden auch nach der Klimakonferenz in Kopenhagen Milliarden Euro investiert. Zu gleicher Zeit wird aber behauptet, dass "erneuerbare Energie" zu teuer ist und man sich daher als "Übergangslösung" in noch größere Abhängikeit von Ländern wie Russland und Lybien begeben möchte.

Mit diesen unvorstellbar großen Summen, die für TGL, Nabucco und neue
Gaskraftwerke reserviert sind, könnte sofort mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien begonnen werden, damit wirksame Maßnahmen für den Klimaschutz und die Energieunabhängigkeit Europas gesetzt werden. Die Milliarden dafürkommen aus der Privatwirtschaft und daher ist es die Aufgabe der Politik, Maßnahmen zu setzen, dass das legitime Gewinnstreben der Unternehmen nicht auf Kosten des Gemeinwohls der Gesellschaft von morgen geht und Investitionen in erneuerbare Energien ab sofort wirtschaftlich interessant werden.

Der Bundesminister für Umwelt, DI Berlakovich, hat 2,6 Millionen für die
17 Regionen Österreichs zur " Energieautarkheit" zur Verfügung gestellt.
Sehr löblich! Wenn man aber bedenkt, dass diese Summe nur 0,26 %
dessen ausmacht, was allein die TGL Transitleitung kosten wird, wird einem
bewußt, dass die Weichen für die Sicherheit der Energieversorgung falsch
gestellt sind.

Sirikit Balcke
Lengriesgut
Scheffau 19

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