Nabucco-Pipeline - woher das Gas nehmen? |
| Posted by Gerhard Margreiter (gerhard) on Jan 13 2009 |
Dabei ist es heute ganz leicht sich die entsprechenden - einander oft widersprechenden - Informationen zu holen und sich ein eigenes Bild zu machen.
Uns gelingt dies offensichtlich besser - auch ohne großen Mitarbeiterstab.
Zitat:
"Ein Schlüsselprojekt ist dabei die Nabucco-Pipeline, die Erdgas aus dem nahöstlich-kaspischen Raum in die EU führen soll; vom türkischen Erzurum über Bulgarien, Rumänien, Ungarn bis zur Gasverteilerplattform in Baumgarten.
Das von der OMV geführte Betreiberkonsortium (dem auch die deutsche RWE, die ungarische MOL, die rumänische Transgaz, sowie Bulgargaz und die türkische Botas angehören) konnte bislang noch keine auseichenden Gaslieferverträge abschließen – noch nicht einmal für die start-up Phase, deren Beginn mittlerweile auf 2013 verschoben wurde ...."
Die USA legen als wesentlicher Partner der OMV beim Nabucco-Projekt ihr Veto ein, da der Iran für die USA zu den "Schurkenstaaten" zählt.
Nabuco = ungelegte Eier!!!
Ao.univ.prof.dr. Gerhard Mangott stellt die Frage woher das Gas für die Nabuco-Pipeline nehmen?
http://www.gerhard-mangott.at/?p=300
Wir stellen die Frage an TGL:
Woher nimmt die TGL das Nabuccogas für die behauptete Unabhängigkeit von Gazprom, dieses wird doch von Gazprom, Indien und China .... gekauft und vom neu errichteten Gaskartel beherrscht.
Wir stellen die Frage an unsere Politiker:
Wann erfahren wir endlich und konkret was sie für nachhaltige Energieversorgung aus heimischen Ressourcen und erneuerbarer Energie kurz-, mittel- und langfristig planen, was tun sie konkret für die Unabhängigkeit Österreichs von den Energiekonzernen und die Schaffung von Arbeitsplätzen am Energiesektor (außer bei Pipelines).
Last changed: Jan 13 2009 at 5:50 PM
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