JA zu Alternativenergie
Wer wählt kann verlieren - wer nicht wählt hat bereits verloren |
| Posted by Gerhard Margreiter (gerhard) on Feb 17 2009 |
Was ist kurz-, mittel- und langfristig wichtiger und bringt nachhaltig mehr Arbeitsplätze?
Die Tauerngasleitung? 
oder die Förderung von Alternativenergie und thermischer Gebäudesanierung?
Lesen Sie zum Einstieg das Impulsreferat von Herrn Lang vom 17.2.09 bei der Baumesse im Ausstellungszentrum:
Klicken Sie auf: http://salzburg.orf.at/stories/342718/
Kommentar:
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Traurig aber wahr;
- Salzburg fördert Sonnenkollektoren mit € 6.000 nach einem aufwändigen und (für Bauherrn und Verwaltung) kostspieligen Behördenverfahren.
- Im Gegensatz dazu fördert Oberösterreich mit € 12.000
- Vorarlberg und Wien fördern mit € 33.000
- in allen anderen Bundesländern braucht man kein Behördenverfahren.
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Lesen Sie die Presseaussendung von Cyriak Schwaighofer Die Grünen
Kommentar:
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Es ist sehr erfreulich, dass sich in der Fragestunde der Landtagssitzung vom 4.2.2009 nunmehr die Spitzenpolitiker aller Parteien für Alternativenergie aussprechen.
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In derselben Landtagssitzung lehnen SPÖ, ÖVP und FPÖ den Antrag der Grünen zur Verbesserung der Förderungsbedingungen für Photovoltaik ab !!!


Wie wäre es, in Salzburg gleich nach der Wahl mit der Verwaltungsreform zu beginnen indem das Behördenverfahren für Solaranlagen abgeschafft wird; andere Bundesländer haben das längst vollzogen; (siehe dazu den nachstehenden Beitrag von LR Eisl).


Nicht alles was von der Opposition kommt ist schlecht und abzulehnen.
Ich kann den Ärger von Cyriak Schwaighofer gut verstehen. Mir kommt der Sinneswandel von SPÖ, ÖVP und FPÖ hin zur Alternativenergie auch eher wie ein Lippenbekenntnis in Vorwahlzeiten vor.
Die Presseaussendung von Cyriak Schwaighofer habe ich an
- Landeshauptfrau Gabi Burgstaller
- Landeshauptmannstellvertreter Wilfried Haslauer
- Landtagsabgeordneten Karl Schnell
mit der Bitte um Stellungnahme gesandt.
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Lesen Sie die Stellungnahme von Mag. Gappmaier vom Buero von LR Eisl ÖVP
Kommentar: Als ÖVP Wähler würde ich bedenken ...
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Meine Vorzugsstimme gäbe ich LR Eisl
- Er hat sich von Anfang an klar positioniert in seinen Bedenken zur TGL.
- Er hat uns durch sachliche Informationen erst aufgeweckt hinter die Kulissen der TGL zu schauen.
- Im Gegensatz zur Salzburger und Kärntner Landwirtschaftskammer steht LR Eisl klar und eindeutig hinter den Bauern, Grundbesitzern, Anrainern und der Bevölkerung der von der TGL betroffenen Gemeinden.
- LR Eisl zeigt Ansätze, das Ökostromgesetz zu reformieren.
- LR Eisl hat uns zugesagt gemeinsam mit den Bürgermeistern der von der TGL betroffenen Gemeinden den Termin am 23.3.2009 bei Landwirtschaftsminister Berlakovich wahrzunehmen.
Eines der Gesprächsthemen ist sicher das "Ökostromgesetz" und das Modell in Bayern für "Stromlieferung der Häuslbauer" in das Netz der EVU.

Herr Landesrat, Ihrer Kritik, Ihren Absichtserklärungen und Vorschlägen ...
- ... müssen nach der Wahl Taten folgen.
- Wir unterstützen Sie gerne durch unsere Öffentlichkeitsarbeit zu den Themen "NEIN zur TGL, JA zu Alternativenergie" - im weitesten Sinn.
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Herr LH-Stellvertreter Haslauer, bei allem Verständnis, dass Sie ein zwischen den Interessen der Bünde zerissener sind, vermisse ich ...
- ... ihre Gesprächsbereitschaft und klare Aussagen in unserem Anliegen "NEIN zur TGL, JA zu Alternativenergie";
- ... dass Sie die Anliegen der Bauern, Grundbesitzer, Anrainer und Bürger der von der TGL betroffenen Gemeinden zu Gunsten der Konzerne Salzburg AG, Gazprom & Co hintan stellen.
- ... dass Sie es nicht der Mühe Wert finden auf unsere Fragen persönlich Stellung zu nehmen und wenn, dann gehen Sie nicht auf die Fragen ein und antworten mit Allgemeinplätzen.
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Lesen Sie die Stellungnahme von LH-Frau Gabi Burgstaller SPÖ
Kommentar: Als SPÖ Wähler würde ich bedenken ...
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Meine Vorzugsstimme gäbe ich LH-Frau Gabi Burgstaller
- Sie ist ein offener, kommunikativer Mensch, der zuhört.
- Sie ist gesprächsbereit und ermöglicht auch kurzfristig Termine.
- Sie antwortet persönlich und rasch auf unsere Aussendungen und Anfragen.
- Sie nimmt Vorschläge der Bürgerinitiative an und setzt diese teilweise auch um (Einbindung von Frau Universitätsprofessor Helga Kromp-Kolb in den Klimachek der TGL).
Gabi Burgstaller versteht es als Profipolitikerin glänzend
- sich nicht festzulegen und damit
- sich alle Optionen offen zu lassen.
- Nicht verstehen kann ich den Widerspruch - einerseits für Alternativenergie zu sein und in derselben Landtagssitzung eine Verbesserung der Förderungsbedingungen für Photovoltaik abzulehnen.
Das Salzburger Klima wäre für mich perfekt, wenn konstruktive Vorschläge der Oppositionsparteien für eine nachhaltige Sicherung der Umwelt und die Arbeitsplätze für heimische Ressourcen nicht einfach unter den Tisch gekehrt würden.
Das sind Entscheidungen, die alle Parteien für die Zukunft unsere Kinder und Enkel treffen, hier hat politischer Kleingeist nichts zu suchen.
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Lesen Sie die Stellungnahme von Voithofer Richard FPÖ
Kommentar: Als FPÖ Wähler würde ich bedenken ...
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Dr. Karl Schnell ist ein politischer Dauerbrenner der alle Höhen und Tiefen bewältigt hat.
- Er tritt klar, eindeutig und unmissverstädlich gegen die TGL ein und begründet dies durch sachlich stichhaltige Argumente.
- Er tritt für Alternativenergie aus heimischen Ressourcen ein.
Herr Dr. Karl Schnell ich vermisse, dass ...
- ... Sie seit einem Jahr nicht persönlich zu den Anliegen der Bürgerinitiative "NEIN zur TGL, JA zu Alternativenergie" Stellung nehmen.
- ... auf unsere Fragen nicht persönlich antworten.
Ich nehme jedoch an, dass die rasche Antwort von Herrn Richard Voithofer mit Ihnen koordiniert ist. Ich bedauere, dass meine Anfrage durch eine falsche Mailadresse Sie nicht persönlich erreicht hat. - ... nach Ihrer Ansicht durch die TGL nur "die Entwicklungsmöglichkeit der Salzachtales auf Jahrzehnte beschränkt ist".
Was ist mit dem Lammertal, dem Pongau von Eben bis Flachau, dem Lungau und dem Flachgau? Ich nehme an, das ist nur ein Versehen, bedingt durch die kurzfristige Stellungnahme.
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Kommentar: Als GRÜN Wähler würde ich bedenken ...
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Meine Vorzugsstimme gäbe ich vorbehaltslos Frau Dr. Heidi Reiter.
- Sie ist in Umweltfragen für mich seit Jahren die sachkompetente Ansprechperson mit breitem Fachwissen auf dem Stand der Technik.
- Ihre Einschätzung der politischen Zusammenhänge bis hinauf zur EU-Ebene in der Energieversorgung, der Verflechtungen der internationalen Konzerne in Energie- und Finanzfragen hat mir Augen und Ohren geöffnet.
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Cyriak Schwaighofer ist der Mann fürs Grobe und sicher der richtige Frontmann.
- Kern des Parteiprogramms der Grünen ist die Umwelt, die nachhaltige Energieversorgung mit erneuerbarer Energie aus Sonne, Wind, Wasser und aus Biomasse.
- Sie treten kompromisslos für Unabhängigkeit von internationalen Konzernen in der Energieversorgung ein.
- Die Grünen sind seit Anfang an erklärte Gegner der TGL.
- Die Grünen machen aus wahltaktischen Gründen nicht Halt vor - persönlichem Verzicht liebgewordener Annehmlichkeiten jedes Einzelnen - zugunsten des Erhalts unseres Raumschiffs Erde für die kommenden Genarationen.
- Sie vertreten konsequent Standpunkte - auch wenn diese unpopulär und auch mir zeitweise zuwider sind.
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Bei den Grünen missfällt mir ...
- die Entwicklung auf der Bundesebene, u. a. das Politiktheater bei der Erstellung der Wahllisten zur EU-Wahl
- die Art und Weise des Umgangs mit "ausgedienten" Parteipolitikern die auf EU-Ebene international anerkannt sehr tätig waren. Das kann man nicht von allen EU-Politikern behaupten.
WAHLEMPFEHLUNG:
Wer wählt kann verlieren - wer nicht wählt hat bereits verloren
(frei nach Berthold Brecht)
Als leidenschaftlicher Wechselwähler (und erklärter Gegner der Tauerngasleitung) wäge ich vor der Wahl am Sonntag, 1.3.2009 genau ab, wem ich meine Stimme gebe.
Um auch für die Zeit nach dem 1.3.2009 als Souverän wirksam die Weichen in der Politik zu stellen, haben Sie die Möglichkeit Ihre Erwartungen Ihren Politikern darzulegen.
- Drucken Sie den nachstehenden Vordruck für Ihre Familie und Freunde aus
- geben Sie diesen Vordruck innerhalb der Familie, an Ihre Freunde und Bekannten weiter
- füllen Sie den Vordruck für Ihre gewählte Partei aus
- stecken Sie den Vordruck in der Wahlzelle gemeinsam mit Ihrem Stimmzettel in das Kuvert
- Fragen sie nach der Wahl bei den Parteien an, was diese verwirklichen wollen
Öffnen Sie dazu den Vordruck: Erwartungen an meine Partei
Wohin soll ich mich wenden?


Als treuer Stammwähler sollten Sie unbedingt Ihre Partei wählen und Ihre Erwartungen kund tun.


Als Wechselwähler haben Sie es viel schwerer;
>>> Sie müssen sich entscheiden,
>>> Sie müssen Ihre Erwartungen kund tun,
>>> Sie können nur ständig prüfen ob Ihre Wahl richtig war,
>>> wenn Sie enttäuscht werden ... bei der EU-Wahl können Sie neu wählen.
Nach der Wahl:
Fragen Sie bei Ihrer Ortspartei nach wieviel Erwartungszettel für die einzelnen Parteien abgegeben wurden.
Last changed: Feb 25 2009 at 3:26 PM
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