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JA zu Alternativenergie

Wirtschaftsminister Mitterlehner vor den Vorhang

Posted by Gerhard Margreiter (gerhard) on Mar 07 2009
NEWS aus der Politik >>

Salzburger stellen Fragen an Wirtschaftsminister Mitterlehner zur TGL

von links nach rechts:
Bernhard Federer (Institut für Höhere Studien), Esther Mitterstieler (Moderatorin), Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner, Burkhard Hofer (Generaldirektor EVN) bei einer Veranstaltung der Politischen Akademie mit dem Managementclub Wien.

 

BM Mitterlehner: 
Hervorgehoben wird das hervorragende Krisenmanagement der Bundesregierung anlässlich der Gaskrise Anfang des Jahres. Versorgungssicherheit ist oberstes Ziel österreichischer Energiepolitik. Künftig gelte es, die strategischen Energiereserven auszubauen und vor allem einen Gesamtenergieplan gemeinsam mit Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich zu erstellen. Ziel sei es, den Anteil der erneuerbaren Energien zu steigern, die Energieeffizienz zu erhöhen und die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Der Anteil an fossilen Energieträgern (Kohle, Erdgas, Erdöl) ist unverzichtbare Realität. 

Atomenergie ist in Österreich durch die Verfassung ausgeschlossen. 

Der wirtschaftliche Schnittpunkt für Alternativenergien ist abhängig vom Preis für fossile Energie, derzeit ist diese wieder sehr billig und damit Alternativenergie unwirtschaftlich.  Alternativenergie ist nur durch entsprechende Förderungen bzw. gesetzliche Maßnahmen (Ökostromgesetz) möglich.

 

Sirikit Reuchlin stellt an BM Mitterlehner folgende Fragen:

Antwort von BM Mitterlehner: 

 

Gerhard Margreiter stellt an BM Mitterlehner die Fragen:

Antwort von BM Mitterlehner:

Kommentar:

 Wir verstehen, dass wir Sie mit unseren Fragen unvorbereitet konfrontiert haben und danken Ihnen für die Bereitschaft unsere Fragen schriftlich zu beantworten.

 Wir danken für Ihre Bereitschaft in Salzburg gemeinsam mit Herrn BM Berlakovich an einer Veranstaltung mit den Bürgermeistern, Grundbesitzern und der Bevölkerung, der von der TGL betroffenen Salzburger und Kärntner Gemeinden teilzunehmen. Danke, dass Sie diesen Termin mit BM Berlakovich abklären und uns so zeitgerecht verständigen, dass wir die Veranstaltung organisieren können.

 Wir verstehen, dass Sie als cleverer Profipolitiker unsere Fragen in Wien nicht öffentlich diskutieren wollten - für Salzburg geben wir Ihnen und BM Berlakovich zeitgerecht einen Fragenkatalog um sich darauf vorbereiten zu können.

 Wir werden den Themenkreis auch auf EU-Fragen ausdehnen um Ihnen und BM Berlakovich Stellungnahmen zur EU-Wahl zu ermöglichen. Wir erlauben uns auch Herrn Mag. Kuhr, EU-Botschafter für Österreich, zur Veranstaltung einzuladen.

 Ihre Aussage "der wirtschaftliche Schnittpunkt für Alternativenergien ist abhängig vom Preis für fossile Energie, derzeit ist diese wieder sehr billig und damit Alternativenergie unwirtschaftlich" stimmt mich sehr nachdenklich ob ...

 Wir danken dafür, dass Sie das ausführliche Gespräch mit Herrn Sektionschef Dr. Maier ermöglicht haben.

 Sirikit Reuchlin im Gespräch mit Herrn Sektionschef Dr. Maier (Wirtschaftsministerium)

 

 

BM Berlakovich erklärt am 11.12.2008 im Morgenjournal, dass er für Klimaschutz, das 20/20/20-Ziel Österreichs, Umweltschutzgesetz ... zuständig ist.
Lesen Sie dazu seine Aussagen unter:
http://www.sprachrohr-sbg.com/pages/posts/wichtig-eu-klimaschutzrichtlinie46.php

BM Berlakovich erläutert in einem Interview im Kurier am 18.12.2008 ein neues Energiekonzept für Österreich nach dem Modell "Güssing"
Lesen Sie dazu seine Aussagen unter:
http://www.sprachrohr-sbg.com/pages/posts/belakovich-fFCr-autarke-energieversorgung-der-gemeinden49.php
 

Vertreten mit dieser Konzeptlosigkeit
unsere Minister die Anliegen Österreichs
bei der EU???

oder
sollen vor der EU-Wahl nur wir Wähler verschaukelt werden ???

Wir erwarten

 

Bernhard Federer:
Forschung und Denken muss erlaubt sein, diese sind Schlüssel für nachhaltige Energie- versorgung. Dabei dürfe es keine Denkverbote geben - auch nicht im Bereich der Kernfusion. Volkswirtschaftlich ist es sinnvoll, sparsam und effizient mit dem Energiehaushalt umzugehen. Dazu ist u. a. eine Reform der Wohnbauförderung erforderlich.

Kommentar:

Bernhard Federer spricht mir aus der Seele - denken muss erlaubt sein - denken über:

Lesen Sie dazu "Die Schockstrategie"

 

Burkhard Hofer:
Plädiert wird für clevere Diversifikation von Gasquellen, Gasspeichern und Transportwegen (Tauerngasleitung) die Abhängigkeit von einzelnen Anbietern und Ländern zu verringern, die Enrgiebevorratung (Gasspeicher) und Wasserkraft auszubauen. Unter dem Titel Versorgungssicherheit ist das öffentliche Interesse zugunsten Energiewirtschaft vor Landschaftsschutz zu stellen.

Kommentar:

Als oberster Chef der EVN sind Sie naturgemäß ein Vertreter von Gewinnmaximierung und  Durchsetzung der Interessen der internationalen Energiekonzerne unter dem Deckmantel des öffentlichen Interesses. Sie haben sicher alle Mittel und die Macht in Händen, durch entsprechendes Lobbying auf die Politik einzuwirken, aber ....

Lesen Sie den den Artikel über "Österreichs Gasspeicher"

 
Die Menschen in Österreich und in der EU darf man nicht für dumm verkaufen -
es steht die EU-Wahl vor der Tür!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Last changed: Mar 14 2009 at 9:21 AM

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